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	<title>Nabble - Buchstabenmagie</title>
	<updated>2008-02-14T00:00:55Z</updated>
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	<id>tag:www.nabble.com,2006:post-15475682</id>
	<title>Re: Meyrink's Testament - English translation</title>
	<published>2008-02-14T00:00:55Z</published>
	<updated>2008-02-14T00:00:55Z</updated>
	<author>
		<name>avarim</name>
	</author>
	<content type="html">The German version has been linked earlier in the forum ... see post Meyrink's Testament and the 3 diagrams - these links constitute the entire German document. 
&lt;br&gt;&lt;br&gt;Yes, it has been published in German. Google it and you will be pointed in the right direction.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;The English translation has been done, I just need to write it up and post it. 
&lt;br&gt;&lt;br&gt;Thanks for participating.</content>
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	<id>tag:www.nabble.com,2006:post-15475230</id>
	<title>Re: Meyrink's Testament - English translation</title>
	<published>2008-02-13T23:17:05Z</published>
	<updated>2008-02-13T23:17:05Z</updated>
	<author>
		<name>zator</name>
	</author>
	<content type="html">Hey Avarim.
&lt;br&gt;Looking forward to read translation of Meyrinks Testament.
&lt;br&gt;Q: Where is it possible to get the testament in German? Has it been published?
&lt;br&gt;Regards
&lt;br&gt;Zator</content>
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	<id>tag:www.nabble.com,2006:post-14384537</id>
	<title>Gustav Meyrink - pic and link to Wiki bio</title>
	<published>2007-12-18T00:28:51Z</published>
	<updated>2007-12-18T00:28:51Z</updated>
	<author>
		<name>avarim</name>
	</author>
	<content type="html">&lt;a href=&quot;http://www.nabble.com/file/p14384537/meyrink.jpg&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;meyrink.jpg&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Gustav_Meyrink&quot; target=&quot;_top&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Gustav Meyrink&lt;/a&gt;</content>
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	<id>tag:www.nabble.com,2006:post-14384534</id>
	<title>Die Wiedergeburt - JB Kerning</title>
	<published>2007-12-18T00:13:52Z</published>
	<updated>2008-03-21T20:07:30Z</updated>
	<author>
		<name>avarim</name>
	</author>
	<content type="html">Die Wiedergeburt, das innere wahrhaftige Leben oder wie wird der Mensch selig?
&lt;br&gt;&lt;br&gt;In Uebereinstimmung mit den Aussprüchen der heiligen Schrift und den Gesetzen des Denkens beantwortet von einem Freimaurer.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;Click on this link - approx. 5Mb pdf download 
&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://www.nabble.com/file/p14384534/Freimaurer%2B-%2BBuchstaben%2BMagie.pdf&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Die Wiedergeburt&lt;/a&gt;</content>
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	<id>tag:www.nabble.com,2006:post-14384531</id>
	<title>Meyrink's Testament - English translation</title>
	<published>2007-12-18T00:11:17Z</published>
	<updated>2007-12-18T00:11:17Z</updated>
	<author>
		<name>avarim</name>
	</author>
	<content type="html">Meyrink's Testament is a compilation of the class notes of occultist and author Gustav Meyrink. It is offered as a commentary on/practical exposition of the work &amp;quot;Kerning's Testament&amp;quot;, also posted in this forum as a link to a pdf.
&lt;br&gt;&lt;br&gt;Meyrink's notes have been in translation since 2006, and this work-in-progress was recently completed. Keep checking this forum - it will be posted sometime during the next few months. To my knowledge, neither Meyrink's nor Kerning's testaments have ever been translated into English. Work has begun on the translation of Kerning's Testament, but this will take quite a lot longer as it is a huge document.</content>
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	<id>tag:www.nabble.com,2006:post-14384525</id>
	<title>Meyrink's Testament</title>
	<published>2007-12-17T23:52:05Z</published>
	<updated>2007-12-17T23:52:05Z</updated>
	<author>
		<name>avarim</name>
	</author>
	<content type="html">&lt;!DOCTYPE HTML PUBLIC &quot;-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN&quot;&gt;
&lt;!-- saved from url=(0054)http://www.castitas.de/sapientia/kerning/testament.htm --&gt;
&lt;HTML&gt;&lt;HEAD&gt;&lt;TITLE&gt;Meyrinks Testament&lt;/TITLE&gt;
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&lt;BODY&gt;
&lt;TABLE width=&quot;100%&quot; border=0&gt;
  &lt;TBODY&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD align=middle width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px&quot;&gt;&lt;FONT size=6&gt;Kernings Testament.&lt;/FONT&gt; 
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-BOTTOM: 30px; LINE-HEIGHT: 200%&quot;&gt;&lt;FONT size=5&gt;Veröffentlicht durch&lt;BR&gt;Kama, Censor of the R. O. O. o. S. B. o. 
      S.&lt;/FONT&gt; 
      &lt;HR&gt;
    &lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 90px; MARGIN-LEFT: 360px; LINE-HEIGHT: 150%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot;&gt;&lt;FONT size=3&gt;»Wer nicht Zeichen, Griff und Wort empfindet,&lt;BR&gt;Der hat das 
      Geheimnis nicht ergründet,&lt;BR&gt;Aber wer in diesen »sprechen« kann,&lt;BR&gt;Dem 
      hat sich der Tempel aufgetan.«&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;&lt;B&gt;&lt;FONT color=#336699&gt;W&lt;/FONT&gt;&lt;/B&gt;enn das 
      Gewordene zu hauchen beginnt, dann beginnt es zu leben. - Mit dem Hauche 
      entwickeln sich Sinne und Gefühle und bei den Menschen das »Wort«. - Um 
      die Erkenntnis des Lebens zu erlangen, ist daher notwendig den »Hauch« in 
      allen Abstufungen zu lernen.&amp;nbsp; »Und er blies ihnen den lebendigen Odem 
      ein«, heisst es in der Schrift und Schöpfungsgeschichte, »da ward der 
      Mensch eine lebendige Seele«.&amp;nbsp; Wenn wir diese beiden Sätze 
      betrachten, so finden wir eine solche genaue Übereinstimmung mit dem 
      Obigen, dass wir dreist annehmen können, wenn das untere wahr ist, muss es 
      auch das Obere sein, und wenn sich das Obere durch die Erfahrung 
      rechtfertigen lässt, so hat der biblische Ausspruch eine lebendige 
      Bestätigung.&amp;nbsp; Der Mensch atmet ein Körperliches und ein 
      Geistiges.&amp;nbsp; Dem Einatmen der Luft geht in entgegengesetzter Richtung 
      das Einatmen eines anderen Stoffes parallel, weil, indem die Luft in den 
      Körper dringt, ein Ausstossen einer anderen Luft bedingt ist, hingegen 
      durch das Vonsichstossen des Atems etwas anderes eingesogen wird.&amp;nbsp; 
      (Wie und warum nicht und atmet man dann nicht den Atem mit der Luft ein? - 
      Antwort:&amp;nbsp; Weil der Mensch nicht geistig entwickelt ist.)&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;&lt;FONT color=#336699&gt;&lt;B&gt;D&lt;/B&gt;&lt;/FONT&gt;as Atmen ist 
      daher eine Art Ebbe und Flut im Menschen, die bei der Füllung einer Seite 
      die andere ausleert und ebenso bei der Ausleerung der anderen die 
      entgegengesetzte füllt. - Da aber vermöge der verschiedenen Kanäle und 
      Öffnungen die eingesogene Luft sehr verschieden ist, so kann es der Mensch 
      in seine Gewalt bekommen, den reinsten, ja sogar himmlischen, göttlichen 
      Äther in sich einzuatmen. - Auf diesen Sätzen beruht die Möglichkeit, 
      geistige Einflüsse nach Willkür in sich aufzunehmen und zum Worte der 
      Wahrheit zu gelangen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;&lt;FONT color=#336699&gt;&lt;B&gt;D&lt;/B&gt;&lt;/FONT&gt;och die 
      Anwendung dieses Ein- und Aushauches ist einiger Schwierigkeit 
      unterworfen, weil die meisten Organe unseres Körpers nicht mehr geschärft 
      sind diese Tätigkeit auszuüben, oder wenn es doch geschieht, wir es nicht 
      merken. - Was der Mensch nicht kennt, ist für ihn nicht.&amp;nbsp; Wenn er die 
      reinsten Juwelen, Perlen und Gold in Menge besässe und er wüsste es nicht, 
      was für Nutzen könnte er daraus ziehen? - Keinen. - So ist es mit den 
      Eigenschaften des göttlichen Hauches.&amp;nbsp; Wir müssen wissen, dass er in 
      uns einfliesst, müssen sogar die Stelle kennen, wo wir ihn einatmen und 
      solche Stellen nach Belieben öffnen und schliessen und auf andere leiten 
      können.&amp;nbsp; Dann besitzen wir eine Herrschaft des Lebens, wovon wir 
      früher, wenn wir auch noch soviel darüber gelesen, gesprochen und gehört 
      haben, uns keine Vorstellung machen konnten.&amp;nbsp; Nun wird mancher 
      sagen:&amp;nbsp; Warum lehrt man uns das nicht?&amp;nbsp; Hierauf ist nur zu 
      antworten:&amp;nbsp; Weil man die Lehre nicht haben (will), sich davor, wie 
      vor einem Gespenst fürchtet, und, wenn man unbefangen darüber zu sprechen 
      versucht, jeder die Kreuzigung oder alle möglichen Beinamen, die bei 
      Pietisten, Herrnhutern, Buddhisten gang und gäbe sind, zu gewärtigen hat. 
      - Schweigen muss daher der Lehrer und schweigen lernen ist des Adepten 
      Pflicht (aber auch anderseits, dass auch der Lehrer schweigen muss).&amp;nbsp; 
      Schweigen ist des Adepten Pflicht, auch aus diesen Gründen, aber nicht 
      deshalb, weil er nicht alles sagen dürfte, was er hört und weiss, sondern 
      damit er einmal ruhig werde und die Sprache des Geistes, die durch die 
      entgegengesetzte Einatmung immer tätig ist, vernehmen könne.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;&lt;FONT color=#336699&gt;&lt;B&gt;L&lt;/B&gt;&lt;/FONT&gt;erne klug 
      sein, spricht man im gewöhnlichen Leben, dann wirst du den Weltgang zu 
      verstehen geschickt sein; - lerne schweigen, spricht der Lehrer, dann wird 
      die Wahrheit des Himmels sich dir offenbaren.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;&lt;FONT color=#336699&gt;&lt;B&gt;D&lt;/B&gt;&lt;/FONT&gt;as 
      gewöhnliche Einziehen des Atems geschieht durch die Nase, oft auch durch 
      den Mund, das entgegengesetzte aber durch die Organe, die wir 
      sittlichkeitshalber bedecken.&amp;nbsp; Darum sind auch beim weltlichen 
      Menschen diese beiden Punkte am aufgeregtesten.&amp;nbsp; Durch Übung erlangt 
      man andere Gegensätze, so z. B. durch Nase und Nabel, durch Nase und 
      Herzgrube, oder durch das Grübchen unter dem Halse. - Später gewinnen wir 
      die Geschicklichkeit, der Nase entgegengesetzt, durch die Zehen, Becken, 
      Knöchel, Beine, Hüften, durch das Kreuz, durch Nieren, Lunge und Leber, 
      durch den hinteren Teil des Halses und zuletzt durch das Gehirn, mit 
      Unterscheidung aller Organe desselben, zu atmen.&amp;nbsp; Dieses ist für die 
      forschende Tätigkeit des Schülers gleichsam die erste Skala, aus welcher 
      sich durch Versetzung noch viele andere bilden lassen.&amp;nbsp; Um aber 
      sicher zu gehen, gewöhne man sich, mit der Zunge zugleich und mit 
      geschlossenem Munde zu atmen.&amp;nbsp; Dadurch ziehen wir reinere Luft ein, 
      die sich zwar mit der gröberen, die durch die Nase eingeht, vermischt, 
      aber den Körper vorbereitet, innere Einflüsse verborgen wahrzunehmen und 
      zugleich das Spiel der Konsonanten von Lippe, Zunge und Gaumen, auch in 
      den entgegengesetzten Einatmungsorganen wahrzunehmen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;&lt;FONT color=#336699&gt;&lt;B&gt;W&lt;/B&gt;&lt;/FONT&gt;er diese 
      Skala versteht und sich durch Übung einige Fertigkeit errungen hat, mache 
      statt der Nase und des Mundes einen anderen Einatmung&lt;SPAN style=&quot;LETTER-SPACING: 3pt&quot;&gt;s...&lt;/SPAN&gt;, z. B. das Auge, das Ohr, das 
      Grübchen am Halse, oder jedes andere beliebige oben genannte Organ, gebe 
      ihm einen Gegensatz in einem der berührten Punkte, und er hat die 
      Menschennatur ergründet; er wird nicht mehr zweifelhaft über deren 
      Bestimmung sein.&amp;nbsp; Ein- und Ausatmen; diese beiden Funktionen sind zu 
      wichtig für die Natur des Lebens, um sie nicht noch einmal zu 
      berühren.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;&lt;B&gt;&lt;FONT color=#336699&gt;N&lt;/FONT&gt;&lt;/B&gt;ehmen wir 
      drei miteinander verbundene Gefässe an, in denen für zwei Gefässe 
      Flüssigkeiten enthalten sind, so werden sich, wenn man das eine leert, die 
      beiden anderen füllen. - Leert man hingegen eins von den gefüllten, so 
      wird dasjenige, welches vorher leer war, voll werden.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;&lt;FONT color=#336699&gt;&lt;B&gt;N&lt;/B&gt;&lt;/FONT&gt;r. 2 und 3 
      sind voll, Nr. 1 sucht sich von dem Zustand der Leere zu befreien und 
      zieht aus Nr. 2 Flüssigkeiten an sich.&amp;nbsp; Nr. 2 kann als 
      Mittelbehälter, gleichsam als Lunge und Herz, nicht leer sein, wenn nicht 
      eine förmliche Trennung des Einflusses geschehen soll; es zieht demnach 
      den Inhalt von Nr. 3 an sich, sodass jetzt Nr. 1 und 2 gefüllt sind.&amp;nbsp; 
      Nr. 3 kommt in Unruhe, die Leere, in der es sich befindet, zwingt es, von 
      Nr. 2 wieder Flüssigkeit an sich zu ziehen; dies gibt nach und auf diese 
      Art ist wieder der erste Zustand hergestellt, worin Nr. 1 leer, Nr. 2 und 
      3 aber voll sind. - Diese Tätigkeit ist das Lebensgesetz, ist der Takt der 
      Natur, ist der Pulsschlag des Tierlebens, und beim Menschen, der diese 
      Wechselwirkung vermöge seines freien Willens und seiner Vernunft beliebig 
      ändern und nach festgesetzten Punkten bestimmen kann, der Pulsschlag der 
      Gerechtigkeit, des freien Willens und aller Verrichtungen, die er vermöge 
      seiner Absonderung vom Spiele des Zufalls unternehmen kann. - Oben ist 
      gesagt, das gewöhnliche Einatmen geschehe durch Nase und Mund in die 
      Lunge. - Nase, das obere, bezeichnet Nr. 3; die entgegengesetzten Organe, 
      die sittlichkeitshalber bedeckt werden, sind Nr. 1 und nötigen die Lunge 
      zum Einatmen von oben.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;&lt;FONT color=#336699&gt;&lt;B&gt;U&lt;/B&gt;&lt;/FONT&gt;m Nase und 
      Mund entsteht ein luftleerer Raum, darum zieht es wieder aus der Lunge 
      nach oben, so wird die Wechselwirkung auf natürliche Weise erklärt.&amp;nbsp; 
      Will nun der Mensch dem Einatmen von Nase und Mund einen anderen 
      Gegensatz, einen Druck Nr. 1 geben, so setze er es einmal zur Probe an die 
      Fussohle, und er wird bald die Wirkung spüren; doch dies, so sonderbar es 
      anfangs erscheint, ist erst der Anfang des Einatmens einer lebendigen 
      Seele.&amp;nbsp; Man versuche es in den Beinen, Waden, Schenkeln, Hüften, 
      Armen, Fingern und Halsgrübchen, ja überall, wo es einem beliebt, und das 
      Leben wird sich derart steigern, dass man meint, unter neue Himmelszonen 
      versetzt zu sein. - Doch nicht genug, dass wir neue Gegensätze zu suchen 
      imstande sind, auch für Nr. 3 lassen sich andere Organe setzen und mit den 
      bezeichneten Gegensätzen in Wirksamkeit bringen; auf diese Art wird die 
      Kreatur schon zur Geistigkeit erhoben und wir sind, wie wir uns der 
      Resultate in diesen Anleitungen sicher sind, auch hier des Erfolges 
      gewiss.&amp;nbsp; Nr. 3 enthält die natürliche Luft aus Feuchtigkeit, die wir 
      durch Nase und Mund einatmen.&amp;nbsp; Nr. 1, weil sie durch bereits 
      geschlossene Eingänge ziehen muss, bezeichnet reinere, geistige Luft; Nr. 
      2 aber bildet den Mittelpunkt, das Herz oder die Lunge von jenen beiden, 
      das sich von ihnen Nahrung reichen lässt.&amp;nbsp; Dieser Mittelpunkt ist 
      selbst höchst tätig in dem angeführten Ein- und Ausatmungsprozesse, die 
      gewöhnliche Luft ist ihm zu roh, darum stösst er sie gleichsam wieder von 
      sich, die reinere Luft aber zu &lt;I&gt;geistig,&lt;/I&gt; und darum kann er sich 
      nicht hinlänglich damit nähren.&amp;nbsp; Auf solche Art berühren sich rohe 
      und geistige Elemente und geben der Nahrung für Herz und Lunge jene 
      Tinktur, die sie zum Leben, zur Vorbereitung geistiger Erkenntnis und 
      eines freien Willens geschickt machen. - Mit diesen wenigen Grundsätzen 
      sollte man glauben wäre der Mensch schon hinlänglich begabt, allein der 
      grosse Schöpfer hat ihn noch herrlicher bedacht.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;&lt;B&gt;&lt;FONT color=#336699&gt;D&lt;/FONT&gt;&lt;/B&gt;er Mensch 
      ist vermögend, der herrlichsten Organe seines Lebens mit (an Stelle) der 
      Nase bewundernd (zu setzen) als Nr. 3 zu gebrauchen und dadurch schon beim 
      ersten Einatmen geistig zu fühlen.&amp;nbsp; (?)&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;&lt;B&gt;&lt;FONT color=#336699&gt;W&lt;/FONT&gt;&lt;/B&gt;enn sich 
      diese veredelte Nr. 3 nun einen beliebigen Gegensatz festsetzt, so ist die 
      Klarheit, womit sich unser inneres Wissen kundgibt, weit entschiedener als 
      vorher. - Noch mehr, der Mensch kann, wenn er es angemessen hält, sich 
      sogar einen neuen Mittelpunkt, eine neue Lunge oder Herz machen und die 
      Tätigkeit, wie oben beschrieben ist, beginnen, und er wird immer neue 
      staunenerregende Wirkungen erkennen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;&lt;FONT color=#336699&gt;&lt;B&gt;W&lt;/B&gt;&lt;/FONT&gt;enn ich 
      sage, er könne sich ein neues Herz machen, so will das soviel heissen, 
      dass er jedes beliebige Organ auch zu Nr. 2 machen kann, z. B. durch die 
      Nase hauche ich ein, nehme den Eindruck dieses Einatmens in die Herzgrube; 
      so kann erstens das geistige Einatmen in den Beinen, in dem Bauche, sogar 
      ausser dem Leibe stattfinden.&amp;nbsp; Machen wir einmal den Nabel zu Nr. 3, 
      den hinteren Teil des Halses zu Nr. 2, so wird Nr. 1 entweder im Gehirne 
      oder sogar im Umkreise des inneren Menschen sich finden.&amp;nbsp; Der Mensch 
      ist, wenn er es durch Übung einigermassen weit gebracht hat, imstande, 
      sogar sich Organe zu denken oder vorzustellen, in welchem die Tätigkeit 
      (stattfindet) von Nr. 2, 3 und 1 liegt.&amp;nbsp; Nehmen wir einmal an, es 
      bemühe sich einer durch den Bauch als Nr. 3 zu atmen, setze seinen 
      Mittelpunkt Nr. 2 ungesehen so oder mehr Schritte hinter sich, so wird er 
      dasselbe Hin- und Herwogen in Nase, Lunge und Herzen empfinden.&amp;nbsp; Es 
      ist sogar möglich, alle drei Atmungsorgane auch ausser sich in Tätigkeit 
      zu bringen.&amp;nbsp; Diese Arbeit ist aber anstrengend, zugleich aber 
      diejenige, welche den Menschen, sogar den tätigsten, zu einer Menge 
      Verirrungen geführt.&amp;nbsp; Alle Erkenntnis, die dem Menschen eigen ist, 
      beruht auf subjektiven Gründen, und diejenigen, die sich haben verführen 
      lassen in eine Objektivität von Erscheinungen und Individualitäten 
      einzugehen, haben, anstatt die Welt zu belehren, sie in Irrtum und 
      Mystizismus geführt, aus welchem man, einmal verschlungen, sich nicht mehr 
      befreien kann.&amp;nbsp; Zur obigen Tätigkeit sind &lt;I&gt;Zeichen&lt;/I&gt; und 
      &lt;I&gt;Griff&lt;/I&gt; erforderlich, die, durch das Wort belebt, so Deutung und 
      Erkenntnis geben.&amp;nbsp; Jedes Zeichen kann zu einer der oben angeführten 
      Nummern gemacht werden.&amp;nbsp; Die Berührung stempelt sich selbst dazu, 
      wenn man durch dasselbe den Hauch des »Wortes«, sei es in unseren oder 
      anderen Körper eingehen lässt.&amp;nbsp; Alle drei sind, auch wenn wir sie 
      nicht zu gebrauchen scheinen, immer tätig.&amp;nbsp; Wenn wir sie aber in 
      voller Absicht anwenden und ihnen das Ziel ihrer Tätigkeit setzen, so 
      erlangen wir eine Klarheit, die nicht nur keinen Zweifel mehr zulässt, 
      sondern sich so offenbar ausspricht, wie das Licht der Sonne, wenn es 
      unser schwaches Auge berührt.&amp;nbsp; Um die Tätigkeit dieser drei 
      Hauptgesetze deutlich zu fühlen ist es zweckmässig, bei dem Hauche des 
      Einatmens durch Nr. 3 schon ein Wort, wenigstens aber einen Buchstaben zu 
      denken, damit man ein Merkmal der Wirksamkeit der beiden anderen Punkte 
      besitze.&amp;nbsp; Durch dieses Verfahren schneidet man ausserordentlich viel 
      Umwege ab und wird bald in den Stand gesetzt, das geistige Einatmungsorgan 
      Nr. 1 als jenes lebendige Echo zu betrachten, welches der richtig 
      gestellten Frage in allen Angelegenheiten des Lebens die richtige Antwort 
      gibt und sich doch mit dem reinsten Geiste Gottes verbunden 
      fühlt.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;&lt;B&gt;&lt;FONT color=#336699&gt;D&lt;/FONT&gt;&lt;/B&gt;urch die 
      Berührung oder den &lt;I&gt;Griff&lt;/I&gt; lässt sich der entgegengesetzte 
      Einatmungskanal bezeichnen und beleben.&amp;nbsp; Das &lt;I&gt;Zeichen&lt;/I&gt; als 
      Grundidee der reinsten geometrischen Wahrheit und zugleich der sichtbaren 
      notwendigen Form der Vokalisation ist eine Anziehungskraft geistiger 
      Potenzen und endlich das Wort selbst, das in Zeichen und Griff enthalten 
      und zum Zeichen und Griff wird, bildet dann mit diesen diejenige 
      Dreieinigkeit, von der das Herz Kunde gibt und welches der Inbegriff aller 
      geistigen Freiheit und des Lebens ist.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;&lt;FONT color=#336699&gt;&lt;B&gt;W&lt;/B&gt;&lt;/FONT&gt;er es fassen 
      kann, der übe es, wer es anfangs auch nur weniger versteht, der lasse sich 
      die Mühe nicht reuen, und in kurzer Zeit wird er sich belohnt 
      fühlen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;HR&gt;
    &lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 90px; LINE-HEIGHT: 200%&quot; align=center&gt;&lt;FONT size=6&gt;II.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; LINE-HEIGHT: 200%&quot; align=center&gt;&lt;I&gt;&lt;FONT size=5&gt;Unterricht zur Erlernung der Kunst.&lt;/FONT&gt;&lt;/I&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;1.&amp;nbsp; &lt;B&gt;&lt;FONT color=#336699&gt;M&lt;/FONT&gt;&lt;/B&gt;an 
      streckt den Zeigefinger in die Höhe, als wenn man Stillschweigen andeuten 
      wolle, und übt dies solange, bis man darin den Buchstaben J, also I sieht 
      oder empfindet.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;2.&amp;nbsp; Wenn man den ersten Buchstaben 
      empfindet, bildet man mit der Hand das Winkelmass solange, bis man »&lt;SPAN style=&quot;FONT-SIZE: 18pt; LETTER-SPACING: 3pt; mso-char-type: symbol; mso-symbol-font-family: Symbol (AS); mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-ascii-font-family: Times New Roman; mso-fareast-font-family: Times New Roman; mso-hansi-font-family: Times New Roman; mso-bidi-font-family: Times New Roman; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA&quot;&gt;&lt;FONT face=Symbol size=5&gt;À&lt;/FONT&gt;&lt;/SPAN&gt;«, also A in diesem Zeichen gleichfalls 
      sieht und fühlt.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;3.&amp;nbsp; Ist man der Sache gewiss, so legt man 
      das Zeichen an den Hals, um es von dort dem ganzen Körper 
      mitzuteilen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;4.&amp;nbsp; Nach dieser Übung bildet man mit dem 
      Zeigefinger und Daumen einen Bogen (man kann auch die übrigen Finger dazu 
      nehmen, aber sie nicht schliessen und keine eigentliche Faust 
      formieren).&amp;nbsp; In diesem Zeichen sucht man das »O«.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;5.&amp;nbsp; Man löst das Zeichen auf, um auf das 
      »O« wie oben, auf das »I« das A folgen zu lassen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;6.&amp;nbsp; Dieses Zeichen wird in Form des 
      Winkelmasses als A, aber mit etwas gebogener Hand, um das »O« fühlbar zu 
      machen, auf den Leib gelegt, um auch dieses dem ganzen Körper 
      »mitzuteilen«.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;7.&amp;nbsp; Mit dieser Übung ist der Schlüssel zum 
      Tempel gewonnen, der bei allen Nationen, zwar unter verschiedenen 
      Zusammensetzungen, aber immer höchst zweckmässig ausgedrückt ist. - Wir 
      nennen es das Gouetrosa (?), das sich &lt;I&gt;sehen, fühlen&lt;/I&gt; und 
      &lt;I&gt;hören&lt;/I&gt; lässt.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;LINE-HEIGHT: 200%&quot; align=center&gt;&lt;FONT size=5&gt;I&amp;nbsp; O&amp;nbsp; 
      A&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;8.&amp;nbsp; Die anderen Selbstlaute sind dem Auge 
      nicht so klar. - Dem Anfänger wird das E im Gefühle deutlich, wenn er den 
      Knöchel des Zeigefingers über den vorderen Knöchel des Daumens legt und 
      ein kleines Kreuzchen bildet (+); andere fühlen es als eine Art spitzigen 
      Obelisken. - Den Griechen war es der Merkurstab.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;9.&amp;nbsp; Das AE, welches dem A sich mehr 
      nähert, sieht und fühlt sich durch ein spitziges (&lt;FONT face=Symbol&gt;D&lt;/FONT&gt;) Dreieck.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;10.&amp;nbsp; U drückt sich durch die geschlossene 
      Hand oder Faust aus.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;11.&amp;nbsp; UI sieht und fühlt sich als dicker 
      Strich: &lt;B&gt;|&lt;/B&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;12.&amp;nbsp; OE ist eine Art Oval.&amp;nbsp; Im 
      kleinen aber ein Zirkelbogen mit einem Punkte darin &lt;SPAN style=&quot;FONT-SIZE: 18pt; FONT-FAMILY: Wingdings; mso-char-type: symbol; mso-symbol-font-family: Wingdings; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-ascii-font-family: Times New Roman; mso-fareast-font-family: Times New Roman; mso-hansi-font-family: Times New Roman; mso-bidi-font-family: Times New Roman; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA&quot;&gt;¤&lt;/SPAN&gt; 
      .&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;13.&amp;nbsp; Zwischen A und O bildet sich noch ein 
      Vokal, den man nicht anders, als AO in gewöhnlicher Schreibweise 
      bezeichnen kann. - Die Natur drückt ihn ungefähr so aus: &lt;FONT face=Symbol&gt;W&lt;/FONT&gt;, oder auch durch &lt;FONT face=Symbol&gt;W&lt;/FONT&gt; einen 
      Halbzirkel: &lt;FONT face=Arial&gt;(&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;14.&amp;nbsp; Auf diese Art wäre eine Skala von 
      neun Vokalen zur Übung vorgelegt, die auf der Tapis als neun Sterne 
      glänzen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;15.&amp;nbsp; Diese Zeichen haben als Zeichen der 
      Wahrheit die Quadratzahl 3 in sich; 3 × 3 = 9&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-LEFT: 300px; LINE-HEIGHT: 200%&quot;&gt;&lt;FONT size=5&gt;I = E = 
      AE&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-LEFT: 300px; LINE-HEIGHT: 200%&quot;&gt;&lt;FONT size=5&gt;UI = OE = 
      AO&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-LEFT: 300px; LINE-HEIGHT: 200%&quot;&gt;&lt;FONT size=5&gt;U = O = 
      A&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;16.&amp;nbsp; Wenn die gehörige Tätigkeit in 
      Anwendung der Vokale errungen ist, geht man zu den Konsonanten 
      über.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;17.&amp;nbsp; Die Konsonanten unterscheiden sich 
      auf vielerlei Art, als &lt;I&gt;Lippen-, Zungen-, Gaumen-&lt;/I&gt; und, zwischen 
      Lippen und Zungen, als &lt;I&gt;Zahn-&lt;/I&gt;konsonanten.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;18.&amp;nbsp; Jede dieser Unterscheidungen hat vier 
      Buchstaben (4), die sich klar ausdrücken.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;19.&amp;nbsp; Die Lippen haben B M R W.&amp;nbsp; Das 
      Lippen-R wird in vielen Gegenden gebraucht, es ist ein wesentlicher 
      Konsonant, ohnerachtet er im Alphabete kein besonders Zeichen hat.&amp;nbsp; 
      Fuhrleute gebrauchen ihn häufig.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;20.&amp;nbsp; Zungenbuchstaben 
  sind:&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;LINE-HEIGHT: 200%&quot; align=center&gt;&lt;FONT size=5&gt;D N R 
    L&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;21.&amp;nbsp; Im Gaumen unterscheiden sich vier 
      Konsonanten, wovon drei keine besonderen Zeichen in den Sprachlehren 
      haben.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;LINE-HEIGHT: 200%&quot; align=center&gt;&lt;FONT size=5&gt;G.&amp;nbsp; NG.&amp;nbsp; 
      R.&amp;nbsp; CH.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;NG ist ein positiver Buchstabe, der besonders 
      im Französischen, im Deutschen aber in den Worten: Engel, hängen, Klang 
      usw. vorkommt. - CH in den Worten: Ich, Strich usw. ist ein absolut 
      selbständiger Buchstabe.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;22.&amp;nbsp; Die Zähne haben keinen eigenen 
      Buchstaben, sondern geben durch die Hilfe der Lippen und der Zunge 
      Veranlassung zu vier wesentlichen Buchstaben&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;LINE-HEIGHT: 200%&quot; align=center&gt;&lt;FONT size=5&gt;F.&amp;nbsp; V.&amp;nbsp; 
      S.&amp;nbsp; SCH.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;F und V unterscheiden sich, indem beim F die 
      Oberlippe die unteren Zähne, beim V die Unterlippe die oberen Zähne 
      berührt.&amp;nbsp; Für den gewöhnlichen Gebrauch hat dieser Unterschied keine 
      Bedeutung.&amp;nbsp; Durch und in sich Hineinziehen der Sprache ist er 
      wesenlich.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;23.&amp;nbsp; Die 16 Früchte haben als Zeichen der 
      Wahrheit die Quadratzahl 4 in sich; 4 × 4 = 16.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-LEFT: 300px; LINE-HEIGHT: 200%&quot;&gt;&lt;FONT size=5&gt;B.&amp;nbsp; 
      M.&amp;nbsp; R.&amp;nbsp; W.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-LEFT: 300px; LINE-HEIGHT: 200%&quot;&gt;&lt;FONT size=5&gt;F.&amp;nbsp; 
      V.&amp;nbsp; S.&amp;nbsp; SCH.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-LEFT: 300px; LINE-HEIGHT: 200%&quot;&gt;&lt;FONT size=5&gt;D.&amp;nbsp; 
      N.&amp;nbsp; R.&amp;nbsp; L.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-LEFT: 300px; LINE-HEIGHT: 200%&quot;&gt;&lt;FONT size=5&gt;G.&amp;nbsp; 
      NG.&amp;nbsp; R.&amp;nbsp; CH.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;Der Leib des Menschen ist ein Riese, den der 
      Lebensgeist geschnitzelt hat, eine Zeit lang darauf zu spielen.&amp;nbsp; Der 
      Leib des Menschen ist ein Haus, das der Lebensgeist errichtet hat, eine 
      Zeitlang darin zu wohnen. - Aus diesem geht hervor, wem der Mensch sich 
      widmen soll, dem Anderen oder dem Meister in ihm.&amp;nbsp; Aus diesem ergibt 
      sich die richtige Moral, die der Mensch befolgen soll, wenn er seinen 
      Zweck erreichen will.&amp;nbsp; Diese sagt, dass der Mensch nicht jedem 
      glauben soll, der ihm zu lehren sucht:&amp;nbsp; Die Lehre, die der Kreatur 
      schmeichelt und der äusseren Erscheinung dient, ist falsch, die uns aber 
      zum Leben in den Tempel führt, ist gut. - Lasse Dich nicht anfechten wenn 
      etliche sagen, das tauge nicht; - sie kennen sich nicht und wollen andere 
      meistern. - Wer Dir nicht sagt: »Der Geist in mir spricht, wenn ich 
      lehre«, dem glaube nicht, er ist im Irrtum. - Glaube aber dem, der Dir 
      sagt, das Leben ist in Dir, lerne es kennen, damit Du seine Gesetze 
      befolgest. - Es ist so klar, was hier gesagt ist, dass man meinen sollte, 
      es sei nicht zu verkennen, und dennoch gibt es einige, die das Fass höher 
      schätzen als den Wein.&amp;nbsp; Der gemeine Mann weiss das besser, er frägt 
      nicht, welcher Gasthof gute Fässer, sondern welcher gute Weine habe.&amp;nbsp; 
      Dieses wollen wir bedenken und uns in Zukunft vor solchen Urteilen 
      hüten.&lt;/FONT&gt; 
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;25.&amp;nbsp; Auch die Konsonanten lassen sich 
      hören, sehen und fühlen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;26.&amp;nbsp; In Hinsicht des Hörens ist es keinem 
      Zweifel unterworfen, allein es den Augen sichtbar zu machen ist einiger 
      Schwierigkeit ausgesetzt.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;27.&amp;nbsp; Die Bogenlinie im Teile eines Zirkels 
      lässt sich als M schauen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD align=middle width=&quot;100%&quot;&gt;&lt;IMG height=207 src=&quot;Meyrinks Testament_files/kt01.gif&quot; width=197 border=0&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;Klarer wird dies noch, wenn man zwei solche 
      Figuren aus Holz, Stein oder sonst einem Stoffe etwas aushöhlt, beinahe 
      wie eine Austernschale verfertigt und aufeinanderlegt.&amp;nbsp; Auf diese Art 
      wird man an den wieder aufeinandergelegten Enden das M mit Augen 
      sehen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;28.&amp;nbsp; Ist man noch im Zweifel, so lege man 
      eine Art Zunge in die Höhle und versuche mit derselben sich ein M 
      vorzustellen, und man wird die Unmöglichkeit fühlen es zu 
      bewerkstelligen.&amp;nbsp; Wenn wir uns noch so sehr abmühen, wird die Zunge 
      immer &lt;U&gt;N&lt;/U&gt; statt &lt;U&gt;M&lt;/U&gt; von sich geben.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;29.&amp;nbsp; Man gehe weiter, mache denselben 
      Versuch mit der Zunge, wo sie im Winkel des Dreieckes sich befestigen 
      lässt, und wir werden weder M noch N, sondern ENG empfingen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;30.&amp;nbsp; Wie mit M N und ENG verhält es sich 
      bei R D und G beim Lippen-R, Zungen-R und Gaumen-R, bei W L und 
      CH.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;31.&amp;nbsp; Stelle man in die beschriebene Figur 
      von Holz eine Reihe zugespitzte Zähne in die Abteilung zwischen Lippe und 
      Zunge, so zeigt sich, sobald sie von der Lippe berührt werden, F oder V. - 
      Geschieht die Berührung mit der Zunge, so vibriert S unten an der Zunge, 
      wo sie das Fleisch berührt, und zugleich von einer Art Bändchen, womit sie 
      nach unten angebunden ist, ertönt SCH.&amp;nbsp; Auf die Weise ist die Bahn 
      gezeigt, die Konsonanten, dem Auge als auch in der Natur enthalten, unter 
      unabänderlichen Formen darzustellen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;32.&amp;nbsp; Um jedoch eine Idee von der 
      Vielseitigkeit dieser Naturkräfte zu erlangen, bilde man sich eine 
      Zirkelform mit zwei Kreisen.&amp;nbsp; Der äussere Kreis ist M mit allen 
      Lippenkonsonanten, der innere Kreis ist N mit seinem Gefolge, der Punkt 
      aber G.&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P align=center&gt;&lt;IMG height=239 src=&quot;Meyrinks Testament_files/kt02.gif&quot; width=243 border=0&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;33.&amp;nbsp; Der Zirkel kann geteilt werden und in 
      jedem Teile ist wieder alles wie im ganzen enthalten.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD align=middle width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P align=center&gt;&lt;IMG height=259 src=&quot;Meyrinks Testament_files/kt03.gif&quot; width=546 border=0&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;Die äussere ist Lippe, die zweite Linie ist 
      Zunge, im Winkel tönt G.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;34.&amp;nbsp; Im ganzen wie im geteilten vibrieren 
      die Zahnlaute zwischen Lippen und Zunge.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;35.&amp;nbsp; Das äusserste Ende im Umkreise der 
      Schöpfung bildet sich in unserer Vorstellung als M, etwa um die Hälfte 
      näher gerückt die Zunge, in uns selbst aber der Gaumen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;36.&amp;nbsp; Die Kreise oder die Teile eines 
      Kreises können immer näher, bis sie an unseren Körper, sogar bis in 
      denselben hineingerückt werden.&amp;nbsp; Auf dieses gründet sich eine 
      Unendlichkeit, die uns mit Staunen erfüllt.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;37.&amp;nbsp; Das Winkelmass, mit der Hand 
      gebildet, enthält Lippen-, Zungen- und Gaumenverhältnisse; die Nägel an 
      den Fingern sind die Zähne.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;38.&amp;nbsp; Das Zeichen mit der Hand auf unseren 
      Körper gelegt, empfindet sich unter der gegebenen Form leichtlich; wenn 
      wir sie bloss geistig in der Vorstellung in uns fühlen lernen, wirkt sie 
      noch lebendiger.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;39.&amp;nbsp; Auf diese Weise hätten &lt;I&gt;Zeichen, 
      Griff&lt;/I&gt; und &lt;I&gt;Wort&lt;/I&gt; ihre übereinstimmende Tätigkeit und die Aufgabe 
      rein erfüllt.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;40.&amp;nbsp; Im Munde sind die vier Bedingungen 
      des Konsonantenwortes in vollkommener Klarheit sinnlich dargestellt.&amp;nbsp; 
      Da alle Organe des menschlichen Körpers das Wort in sich haben müssen, so 
      ist erforderlich, dass in allem auch Lippen, Zungen, Gaumen und Zähne 
      bestehen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;41.&amp;nbsp; Um solche recht zu verstehen, wollen 
      wir die Organe ihrer sinnlichen Reihenfolge nach betrachten:&amp;nbsp; Nach 
      dem Munde kommt das Auge, das jene drei Potenzen noch ziemlich klar 
      absorbiert.&amp;nbsp; Die Augenlider sind die Lippen und schliessen als solche 
      das Auge, ganz in der äusseren Welt stehend, die Zunge; ganz hinten, aber 
      auch sichtbar der Gaumen; - die Strahlen des Lichtes zwischen Augenlidern 
      und Auge seien die Zähne.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;42.&amp;nbsp; Die Nase, die sich nicht schliessen 
      und dadurch auch nur Lippe werde kann, hat dieselbe in der aüsseren Luft 
      und ist daher ätherischer Natur, die Zunge kann sich auch nicht anlegen 
      und wirkt als Luft, der Gaumen aber ist im Durchgang aus Nase und Gaumen; 
      die Zähne sind ätherisch.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;43.&amp;nbsp; Die Ohren beinahe wie die 
      Nase.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;44.&amp;nbsp; Nun geht es an die Organe am Körper; 
      wer oben einige Übung hat, wird hier die Tätigkeit leicht 
      empfinden.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;45.&amp;nbsp; Das Grübchen über der Brust am Halse 
      hat Hautlippen ohne Öffnung, hinter der Haut die Zunge, nach innen der 
      Gaumen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;46.&amp;nbsp; Der Hals webt um sich ein Gewölbe, 
      wie ein altdeutscher Kragen, als Lippe. - Die Zunge berührt die haut, der 
      Gaumen nach innen, die Zähne sind (belocht?) zu fühlen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;47.&amp;nbsp; Die Herzgrube ist fast wie das 
      Halsgrübchen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;48.&amp;nbsp; Der Nabel ist ein wichtiges und 
      vermöge seines grossen Umfanges ein äusserst bewegliches Organ. - Die 
      Lippe ist ätherisch, er selbst Zunge, der Gaumen nach innen.&amp;nbsp; Seine 
      Sprache ist schnell wie der Blitz.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;49.&amp;nbsp; Hüften, Knie, Knöchel haben sichere 
      und deutliche Tätigkeit in allen ihren Abteilungen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;50.&amp;nbsp; Die Fersen sind reich an Lebenshauch 
      und verbinden sich in ihrer Wirksamkeit mit allen oberen 
      Organen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;51.&amp;nbsp; Die Zehen besitzen in dem vorderen 
      Ballen das &lt;I&gt;M,&lt;/I&gt; nach innen das &lt;I&gt;N,&lt;/I&gt; im Mittelpunkt gegen den 
      ersten kleinen Knöchel Ende &lt;I&gt;G.&lt;/I&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;52.&amp;nbsp; Ebenso verhält es sich mit den 
      Fingern, sie sind noch reiner als die Zehen, und alle vier Abteilungen 
      drücken sich sehr deutlich aus; die Nägel sprechen als Zähne.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;53.&amp;nbsp; Die Hand, besonders die innere, ist 
      reich an Leben, sie äussert sich aber meistens als Gaumen, wozu sich in 
      der Luft oder auch in den Fingerspitzen das &lt;I&gt;M&lt;/I&gt; und &lt;I&gt;N&lt;/I&gt; 
      ausspricht.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;54.&amp;nbsp; Im Gehirn ist reiches Leben, und alle 
      Organe sondern sich durch eigene Lippen, Zähne, Zungen und Gaumen 
      ab.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;55.&amp;nbsp; Durch Auflegen der Hand, sei es, wo 
      sie es wolle, bildet sich ein Mund mit allen vier Kräften, und das Wort 
      erhält dadurch eine bewunderungswürdige Klarheit.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;56.&amp;nbsp; Nicht nur die Hand, sondern durch 
      Auflegen eines jeden Gliedes entsteht diese Tätigkeit.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;57.&amp;nbsp; Selbst das Berühren lebloser 
      Gegenstände hebt die Wirkung nicht auf, im Gegenteil ergibt die 
      Wirksamkeit durch die Eigentümlichkeit des Ganzen wieder besondere 
      Wirkung.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;58.&amp;nbsp; Und diese Mundbildung durch Auflegen 
      gegen die geistigen Krankheiten örtlicher Übel ruft schon Heilung 
      hervor.&amp;nbsp; Wer es übt, kann die Probe wenigstens, wenn auch nur bei 
      Kleinigkeiten, an sich selbst machen.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;59.&amp;nbsp; Die Töne einer Skala bilden in ihrer 
      Vibration bestimmte Linien und Formen.&amp;nbsp; Die Vibration des Vokales 
      ist, wie wir eben zeigten, an ewige Gesetze gebunden. - Ebenso beruhen die 
      Konsonanten auf einer unabweichlichen organischen Konstruktion, die 
      entweder durch materielle Form sich äussern oder aber bloss durch 
      Vorstellungen erweckt wird.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;60.&amp;nbsp; Über die sichtbaren Organe haben wir 
      berichtet. - Wer wird die unsichtbaren, die durch unser Wollen entstehen, 
      zählen und messen.&lt;/FONT&gt; 
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;61.&amp;nbsp; Wohin der geistig erweckte Mensch 
      seine Frage stellt, erhält er Antwort.&amp;nbsp; Auf die Frage bildet sich der 
      geistige Mund, der sogleich Antwort gibt.&lt;/FONT&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;62.&amp;nbsp; Die Entfernung kommt hier nicht in 
      Betracht; sei der Punkt, den unser Gedanke in seiner Frage berührt, 
      Millionen Meilen von uns oder nur einen Zoll entfernt, die Resultate sind 
      immer dieselben.&lt;/FONT&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;63.&amp;nbsp; Die Luft, das Wasser, die Erde, der 
      Aether, der Himmel, alles ist voll vom Munde Gottes, und dann ist der 
      freie Gedanken des Menschen an keinen Raum gebunden und an keine 
      Zeit.&lt;/FONT&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;64.&amp;nbsp; Durch Zeichen, Wort und Griff ist dem 
      Menschen alles gegeben, darum preise sich jeder glücklich.&amp;nbsp; Ohne 
      Zeichen, Wort und Griff ist keine freie geistige Tätigkeit möglich, und 
      alle, die ausser den Eingeweihten sich weise dünken, sind Strohhalme statt 
      Säulen am Tempel der Menschheit.&lt;/FONT&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;65.&amp;nbsp; Bis jetzt haben wir den Gaumen im 
      Mittelpunkt unseres Ichs betrachtet.&amp;nbsp; Wir wissen die Stelle, von der 
      wir ausgegangen, und haben mit Lippen und Zungen die Schöpfung umkreist, 
      sind dann wieder vom grössten bis zum kleinsten Kreis weiter gestiegen und 
      haben die Wunder der Schöpfung erkannt.&lt;/FONT&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;66.&amp;nbsp; Aber noch höher vermag der Mensch 
      sich zu schwingen; er kann von sich als Gaumen ausgehen und mit Zunge und 
      Lippen beliebige Kreise ziehen; er kann, wo er mit Lippe oder Zunge eine 
      Grenze gezogen, noch weiter dringen und in derselben Entfernung, worin er 
      zu jenen früheren steht, die Tätigkeit entbehren, noch tiefer in die 
      Unendlichkeit dringen und am entgegengesetzten Ende einen Gaumen 
      bilden.&amp;nbsp; Z. B. der vordere Teil eines Fingers als &lt;I&gt;M&lt;/I&gt; setzt nach 
      aussen Zunge und Gaumen und erweckt ein neues &lt;I&gt;Ich,&lt;/I&gt; das in der Nähe 
      wie in der grenzenlosen Entfernung Lehre und Antwort, das Wort erklingen 
      lassen kann.&lt;/FONT&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;67.&amp;nbsp; Der Mensch ist durch obiges Vermögen 
      fähig, sich Zeichen zu denken und in jeder Entfernung den Winkel des 
      Dreiecks zu setzen; auf diese Art belebt sich die ganze Natur, als wäre er 
      von Gaumen, gross und klein, umgeben.&lt;/FONT&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;68.&amp;nbsp; Aus dieser Tätigkeit haben sich die 
      meisten Irrtümer, sowohl in den Stellen der Weisen wie besonders auch in 
      religiösen Ansichten in die menschliche Gesellschaft eingeschlichen, weil 
      man sich leicht daran gewöhnte, auch durch erhitzte Phantasie es lehrte, 
      diese subjektiven Erscheinungen, die einzig von unserer Wirksamkeit auf 
      den göttlichen Geist in der Natur entstanden waren, für Wesen einer nur 
      für förmliche Geschöpfe gesandte Engel auszugeben.&lt;/FONT&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;69.&amp;nbsp; Den höchsten Grad von Lebendigkeit 
      erhielt diese geistige Arbeit durch den Hauch, wie er schon oben 
      beschrieben.&amp;nbsp; Wir atmen, wenn wir die Sache einmal praktisch erkannt, 
      aus den entferntesten Räumen, aus den Sternen ebensowohl wie aus dem uns 
      zunächst umgebenden Luftkreis, und vernehmen aus nie geahnten Regionen 
      Worte des Lebens.&lt;/FONT&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;70.&amp;nbsp; Leblose Gegenstände, Holz, Stein, 
      Metall usw. besitzen Früchte des Wortes nach Inhalt, Form und 
      Grösse.&lt;/FONT&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;71.&amp;nbsp; Es ist keine Form in der ganzen 
      Natur, die nicht aus Erweiterung geistiger Wirksamkeit trüglich 
      wäre.&lt;/FONT&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;72.&amp;nbsp; Mit einem Stab kann man unzählige 
      Wendungen machen und jede Art anders.&amp;nbsp; Wer es versucht, wird bald den 
      Unterschied zwischen aufrechter und schiefer Richtung empfinden.&lt;/FONT&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;73.&amp;nbsp; Mit zwei Stäbchen ist die Wirkung 
      noch auffallender, weil die Zeichen in völliger Klarheit ausser uns 
      beruhen.&lt;/FONT&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;74.&amp;nbsp; Das Zeichen des Kreuzes bildet einen 
      vierfachen Mund Gottes, und darum hat auch Christus es als Symbol seiner 
      Lehre aufgestellt.&lt;/FONT&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;75.&amp;nbsp; Wer es fassen will, übe es; ohne 
      Übung erlangt er nichts!&lt;/FONT&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;76.&amp;nbsp; Von uns muss es ausgehen, wir müssen 
      suchen und »bitten«, dem gibt der Geist.&lt;/FONT&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-LEFT: 30px; TEXT-INDENT: 60px; LINE-HEIGHT: 200%; MARGIN-RIGHT: 30px&quot; align=justify&gt;&lt;FONT size=5&gt;77.&amp;nbsp; Der Tempel ist unser Symbol und mit 
      ihm alles, was in ihm enthalten.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN-TOP: 30px; MARGIN-BOTTOM: 30px; LINE-HEIGHT: 200%&quot; align=center&gt;&lt;FONT size=5&gt;Amen!&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;HR&gt;
    &lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;
  &lt;TR&gt;
    &lt;TD width=&quot;100%&quot;&gt;
      &lt;P style=&quot;MARGIN: 90px 30px 30px; LINE-HEIGHT: 150%&quot; align=right&gt;&lt;I&gt;&lt;FONT size=3&gt;Text:&amp;nbsp; Kernings Testament.&amp;nbsp; Veröffentlicht durch Kama, 
      Censor of the R. O. O. o. S. B. o. S.&amp;nbsp; Zweite Auflage.&amp;nbsp; Leipzig, 
      o. J.&lt;/FONT&gt;&lt;/I&gt;&lt;/P&gt;
      &lt;HR&gt;
    &lt;/TD&gt;&lt;/TR&gt;&lt;/TBODY&gt;&lt;/TABLE&gt;&lt;/BODY&gt;&lt;/HTML&gt;
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	<title>Meyrink's Testament - diagram 33</title>
	<published>2007-12-17T23:41:02Z</published>
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	<title>Meyrink's Testament - diagram 32</title>
	<published>2007-12-17T23:39:31Z</published>
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	<title>Meyrink's Testament - diagram 27</title>
	<published>2007-12-17T23:38:20Z</published>
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